Anwaltsverein Norderstedt e.V.
Satzung

Satzung des Anwaltsverein Norderstedt e.V.


§ 1
Name, Sitz


1.Der Name des Vereins lautet:

Anwaltsverein Norderstedt e.V.

2.Der Sitz ist Norderstedt.


§ 2
Zweck und Aufgabe der Mitgliedschaften

1.Zweck und Aufgabe ist die Wahrung und Durchsetzung der beruf­lichen
und berufspolitischen Interessen seiner Mitglieder.

2.Der Verein ist Mitglied des Schleswig-Holsteinischen Anwalt- und Notarverband
e.V. sowie des Deutschen AnwaltVereines.


§ 3
Mitglieder

1.Der Verein hat ordentliche, außerordentliche und Ehrenmit­glieder.

2.Mitglieder können alle zugelassenen Rechtsanwälte und Rechtsanwäl-
tinnen sowie auch zugelassene verkammerte Rechtsbeistände sein.

Die Mitgliedschaft wird durch schriftliche Beitrittserklärung erworben, über
deren Annahme der Vorstand durch eine schrift­liche Mitteilung entscheidet.
Über den Antrag entscheidet der Vorstand einstimmig.

3.Ehemalige Rechtsanwälte und Rechtsanwältinnen sowie verkammerte
Rechts­beistände, die ihre Zulassung aus Alters- oder Krankheitsgründen
zurückgegeben haben, können auf schriftlichen Antrag die außerordentliche
Mitgliedschaft erwerben. Über den Antrag entscheidet der Vor­stand einstimmig.

Außerordentliche Mitglieder haben dieselben Rechte und Pflichten wie ordentliche Mitglieder.

4.Ehrenmitglieder können nur ordentliche und außerordentliche Mitglieder werden.
Der Vorstand entscheidet hierüber aufgrund schriftlichen Antrages einstimmig.

5.Die Mitgliedschaft der ordentlichen, außerordentlichen und Ehrenmitglieder
endet durch Tod, Austrittserklärung, Aus­schluss oder Wegfall der Zulassung.
Der jederzeit mögliche Austritt erfolgt durch eine schriftli­che Erklärung an den Vorstand.
Der Austritt wird jeweils wirksam zum Ende des Kalenderjahres.

Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand einstimmig durch einen schriftlichen Bescheid.
Der Ausschluss wird mit Zugang des Bescheides wirksam.


§ 4
 Mitgliederversammlung

1.Die ordentliche Mitgliederversammlung findet jährlich in den ersten drei Monaten des
Kalenderjahres statt.

2.Die Einladung erfolgt in Textform durch den Vorstand mit ei­ner Frist von mindestens
drei Wochen unter Angabe des Ta­gungslokals und der Tagesordnung.

3.Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn 1/3 aller Mitglieder anwesend
oder durch ein anderes Mitglied aufgrund schriftlicher Vollmacht vertreten sind. Erweist sich
eine Mitgliederversammlung als beschlussunfähig, so ist zu einer weiteren Mitgliederversammlung
mit derselben Tagesordnung mit einer Frist von zwei Wochen einzuladen. Diese Mitgliederver­sammlung
ist unabhängig von der Anzahl der anwesenden oder vertretenden Mitglieder beschlussfähig.
Hierauf ist in der Einladung hinzuweisen.

4.Die ordentliche Mitgliederversammlung beschließt über die Beiträge, die Entlastung des
Vorstandes, die Wahl des Vor­standes und über Satzungsänderungen.

5.Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist auf Verlangen eines Drittels der Mitglieder
in Textform einzuberufen.

6.Über die Mitgliederversammlung ist eine von zwei Vorstands­mitgliedern oder einem
Vorstandsmitglied und einem aus der Versammlung gewählten Protokollführer zu unterzeichnende
Nie­derschrift aufzunehmen.


§ 5
Vorstand

1.Der Vorstand besteht aus

- der/dem 1. Vorsitzenden
- der/dem Schriftführer/in als 2. Vorsitzende/r und
- der/dem Kassenwart/in als 3. Vorsitzende/r.

2.Vertretungsberechtigt im Sinne des § 26 BGB sind jeweils zwei Vorstandsmitglieder zusammen.

3.Die Wahl des Vorstandes findet auf der ordentlichen Mitglie­derversammlung statt, und zwar
für die Dauer von zwei Jahren. Der Vorstand bleibt bis zur Wahl eines neuen Vorstandes im Amt.


§ 6
Beiträge

Die Mitglieder haben die in der Mitgliederversammlung festge­setzten Beiträge und Umlagen
zu zahlen. Außerordentliche Mit­glieder sowie Ehrenmitglieder können von der Beitragspflicht
teilweise oder ganz befreit werden.

§ 7
Auflösung des Vereins

Die Auflösung des Vereins kann nur in einer besonderen, zu diesem Zweck mit einer Frist von
vier Wochen einzuberufenden, außerordentlichen Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit
von ¾ aller anwesenden Mitglieder beschlossen werden.

Die Versammlung beschließt auch über die Art der Liquidation und die Verwertung des verbleibenden
Vermögens.

 

 

 Beitragsordnung Anwaltsverein Norderstedt e.V.


1.Die Höhe des Mitgliedsbeitrages wird durch die Mitgliederversammlung des    
Anwaltsvereins Norderstedt e.V. bestimmt. Bis zu einer Neufestsetzung bleiben die beschlossenen
Beitragshöhen unverändert.

2.Der Mitgliedsbeitrag ist zu Beginn eines jeden Jahres auf erstes Anfordern des  Vorstandes
auf das Konto des Anwaltsvereins Norderstedt e.V. zu zahlen.

3.Vereinsmitglieder zahlen den vollen Jahresbeitrag, sofern sie zum Beginn des Kalenderjahres
bereits als Mitglieder eingetragen sind, oder in der Zeit vom 1. Januar bis 31. März dem Anwaltsverein
Norderstedt e.V. neu beitreten.

4.Neumitglieder, die in der Zeit vom 1. April bis zum 30. September dem Verein neu beitreten,
zahlen lediglich den hälftigen Jahresbeitrag für das zweite Kalenderhalbjahr.

5.Die Beitragspflicht von Neumitgliedern, die nach dem 30. September neu beitreten, beginnt
erst mit dem 1. Januar des darauffolgenden Kalenderjahres.

6.Mitglieder, die noch keine zwei Jahre als Rechtsanwalt bei einem deutschen Gericht zugelassen
sind, sind im ersten laufenden Jahr der Mitgliedschaft  von der Beitragspflicht freigestellt. Die
Beitragshöhe des ersten vollen Kalenderjahres, in dem die Mitgliedschaft besteht, beläuft sich auf
50% des vollen Jahresbetrages.

7.Im Falle einer Doppelmitgliedschaft im Deutschen Anwaltverein bestimmt sich die Frage der
Beitragspflicht nach der Stimmberechtigung für das jeweilige Mitglied. Liegt diese beim Anwaltsverein
Norderstedt e.V., so sind an diesen die normalen Beiträge zu entrichten. Liegt die Stimmberechtigung
bei dem anderen Verein, so sind von dem Mitglied lediglich die Beträge zu zahlen, die sich ergeben,
wenn von dem vollen Mitgliedsbeitrag die Beträge in Abzug gebracht werden, die durch den Anwaltsverein
Norderstedt e.V. für ein Mitglied an den Deutschen Anwaltverein und an den Schleswig-Holsteinischen
Anwalts- und Notarverband abzuführen sind.
                                                                                                                                   
8.Außerordentliche Vereinsmitglieder sowie Vereinsmitglieder, die aufgrund Alters oder besonderer
Verdienste um den Anwaltsverein Norderstedt e.V. zu Ehrenmitgliedern ernannt sein sollten, sind von
der Beitragspflicht insgesamt befreit.

9.Entsprechend der Beitragsordnung des Deutschen Anwaltvereins können Vereinsmitglieder  wegen
Mutterschutzes und Elternzeit, Krankheit oder wirtschaftlicher Schwierigkeiten vorübergehend von der
Beitragspflicht befreit werden. Hierüber entscheidet der Vorstand nach pflichtgemäßem Ermessen.  

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